Volle Auftragsbücher, solider Gewinn, und trotzdem die Frage, ob das Konto im November reicht. Die BWA beantwortet sie nicht. Sie blickt zurück und kommt Wochen zu spät.
Der Liquiditäts-Wächter blickt nach vorn. Jeden Monat bekommst du von mir eine Seite: wo deine Liquidität in den nächsten dreizehn Wochen eng wird, was sich seit dem Vormonat verschoben hat, und die drei Schritte, die diese Woche zählen. Dazu dreißig Minuten am Telefon, in denen wir die Seite durchgehen.
Das ist kein Dashboard und keine Software, die du selbst bedienst. Es ist mein Urteil auf deinen echten Zahlen. Kurz gehalten, ohne Beschönigung.
Vier von fünf Unternehmen warten gerade auf überfälliges Geld, im Schnitt 32 Tage über die Frist hinaus (Coface, 2025). Gleichzeitig sind die Banken bei der Kreditvergabe so zurückhaltend wie selten (KfW-ifo-Kredithürde). Wer erst am leeren Konto merkt, dass es knapp wird, sieht beide Türen zu spät: die beim Kunden und die bei der Bank.
Das Problem ist selten der Gewinn. Das Problem ist die fehlende Sicht nach vorn. Eine BWA sagt dir, wie der letzte Monat lief. Sie sagt dir nicht, ob die nächsten dreizehn Wochen tragen.
Eine Seite. Nicht zehn. Alles, was drauf steht, ist entscheidungsrelevant, der Rest bleibt weg.
Dazu dreißig Minuten am Telefon. Wir gehen die Seite gemeinsam durch, und du weißt danach, worauf du in den nächsten Wochen achtest.
Excel, App, das nächste Dashboard: davon gibt es genug, und die meisten liegen nach drei Wochen brach, weil sie jede Woche neue Disziplin verlangen. Der Wächter ist das Gegenteil. Du lieferst einmal im Monat deine Zahlen, den Rest mache ich. Zurück kommt ein fertiges Urteil. Keine Oberfläche, die du bedienen musst.
Der Wächter zeigt dir, wann und wo dein Konto eng wird. Warum das strukturell passiert und wie du es dauerhaft abstellst, ist eine andere Ebene. Die gehört ins laufende Sparring, nicht auf eine Seite Papier. Der Wächter ist die ehrliche Vorstufe: erst der Beweis, dass sich der Blick von außen lohnt, dann die Arbeit an den Ursachen.
Wir klären in 20 bis 30 Minuten, ob dein Fall passt und welche Zahlen ich brauche. Wenn es nicht passt, sage ich dir das auch.
Einmal im Monat: Kontostand, offene Forderungen und Verbindlichkeiten grob nach Fälligkeit, deine Fixkosten und geplante Sondereffekte. Eine ausgefüllte Vorlage, keine Schnittstelle, kein Zugang zu deinem Banking.
Innerhalb weniger Tage liegt dein Report vor. Wir gehen ihn am Telefon durch. Du weißt danach, welche Woche kritisch wird und was du bis dahin tust.
Reicht dir der Blick von außen, hast du zwei saubere Berichte und bist schlauer. Willst du an die Ursachen, gehen wir ins Sparring, und die 290 Euro rechne ich voll an.
Kein Abo. Nach zwei Monaten ist Schluss, oder es geht ins Sparring. Du entscheidest, niemand sonst.
Jeden Report schreibe ich selbst. Mehr als eine Handvoll gleichzeitig geht dabei nicht, ohne dass die Qualität leidet. Deshalb nehme ich nur wenige parallel an. Ist gerade kein Platz frei, sage ich dir das und melde mich, sobald einer frei wird.
Jörg Grimm. Diplom-Betriebswirt, Profit First Professional, BAFA-gelistet. Zwanzig Jahre als Sparringspartner und CFO an der Seite von Inhaber-Geschäftsführern mitgerechnet, vom Handwerksbetrieb bis zum Handel. Immer wieder dasselbe Bild: Es fehlt nicht am Fleiß und selten am Gewinn. Es fehlt der Blick nach vorn, der früh genug zeigt, wann es eng wird.
Der Wächter ist das, womit früher fast jede Zusammenarbeit begann: einmal von außen draufschauen und ehrlich sagen, was die Zahlen für die nächsten Wochen bedeuten. Jetzt als eigenes, kleines Angebot, bevor du dich für mehr entscheidest.
Schreib mir zwei Sätze zu deiner Lage. Ich lese jede Anfrage selbst und melde mich persönlich, in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen. Ist gerade kein Platz frei, sage ich dir das ehrlich.