Gewinn gemacht.
Kontostand um 155 T€ gefallen.
In diesem Muster erklärt die BWA allein nicht, warum das Konto fällt. Die Abschnitte 01 und 02 zeigen den enthaltenen Quick Check. Vorschau und 13-Wochen-Plan zeigen eine mögliche Vertiefung, die nicht im Festpreis enthalten ist.
Wo die 155 T€ geblieben sind.
Das Ergebnis wurde verdient. Das Geld steckt aber in Forderungen, Lager und Investitionen oder ist durch Tilgung abgeflossen.
Vier Maßnahmen. Jede mit Termin und Geldwirkung.
Die geschätzte Wirkung beträgt 96 T€. Der Bankpuffer kommt zusätzlich dazu, wird aber nicht als Verbesserung gerechnet.
Überfällige Forderungen einziehen
86 T€ sind länger als 30 Tage offen. Die zehn größten Posten entscheiden über den Tiefpunkt in Woche 7.
Einkauf für C-Artikel bremsen
Der Bestand ist seit Jahresbeginn um 74 T€ gestiegen. Nachbestellungen ohne bestätigten Bedarf werden vier Wochen gestoppt.
Zahlungen nach Fälligkeit steuern
Lieferanten wurden früher bezahlt als nötig. Skonto bleibt, alle anderen Zahlungen laufen zum vereinbarten Termin.
Kreditlinie als Puffer bestätigen
Die Linie ist noch frei, aber nicht schriftlich über den Planungshorizont bestätigt. Das Bankgespräch findet vor dem Engpass statt.
So könnte die 13-Wochen-Vorschau anschließen.
Diese vertiefte Vorschau gehört nicht zum Festpreis des Quick Checks. Sie zeigt beispielhaft, welche Zahlungen nach heutigem Stand erwartet werden und wann die vereinbarten Maßnahmen wirken.
Kreditlinie wird in Woche 6 benötigt.
Niedrigster Bestand bleibt oberhalb der festgelegten Grenze.
Wenn Zahlungseingänge und Einkaufsstopp wie geplant eintreten.
Von den geplanten 96 T€ wirken in Woche 13 noch 90 T€. Im Muster fließen 6 T€ wieder ab, weil pausierte C-Artikel nachbestellt werden.
Wenn eine vollständige Liquiditätsplanung nötig ist.
Dieser Plan ist nicht im Quick Check enthalten. Er zeigt, wie aus dem Befund ein eigener Umsetzungsauftrag mit sichtbaren Prüfzielen werden kann.
- 01Tag 1 bis 7
Zahlungsfähigkeit sichern
- Top-10-Forderungen mit Datum und Zusage klären
- 13-Wochen-Plan jeden Montag aktualisieren
- Bestellungen über 5 T€ nur nach Liquiditätsprüfung freigeben
Prüfziel: Kein Blindflug mehr. Der erwartete Tiefpunkt ist sichtbar.
- 02Woche 2 bis 4
96 T€ aus dem Tagesgeschäft holen
- 46 T€ aus überfälligen Forderungen vereinnahmen
- 28 T€ Einkaufsabfluss vermeiden
- 22 T€ Zahlungen auf vereinbarte Fälligkeit legen
Prüfziel: Der rechnerische Tiefpunkt steigt von −42 T€ auf +54 T€.
- 03Woche 5 bis 8
Ursachen statt Einzelfälle bearbeiten
- Forderungslaufzeit von 52 auf höchstens 45 Tage senken
- Bestandsliste nach Alter und Reichweite führen
Prüfziel: Forderungen und Lager wachsen nicht erneut unbemerkt.
- 04Woche 9 bis 13
Neuen Rhythmus festmachen
- Montags die Liquidität aktualisieren
- Mittwochs die offenen Posten prüfen
- Monatlich die BWA-Konto-Brücke rechnen
- Investitionen erst nach Blick auf den Free Cashflow freigeben
Prüfziel: Der Kontostand wird vorausgeplant, nicht am Monatsende erklärt.
Was noch nicht belastbar wäre.
Diese Seite zeigt zwei Stufen: den enthaltenen Quick Check in den Abschnitten 01 und 02 sowie eine mögliche Vertiefung in den Abschnitten 03 und 04. Ein echter Quick Check erfindet keine Zahl. Fehlende Daten stehen sichtbar im Bericht.
- offenSteuer- und Sozialabgaben mit exakten Fälligkeiten
- offenBestandsalter je Artikelgruppe
- prüfenZahlungszusagen der zehn größten Debitoren
- prüfenLaufzeit der vorhandenen Kreditlinie
Methodische Grundlage: Cashflow-Brücke und Trennung von operativem, Investitions- und Finanzierungs-Cashflow nach Reinhard Bleiber, Cashflow optimieren, Haufe 2018, Kapitel 3 und 4. Working-Capital-Logik nach Reinhard Bleiber, Working Capital Management, Haufe 2015, Kapitel 2 bis 4.
Du bekommst keine Standardampel. Du bekommst die Brücke für deine Entscheidung.
Eine Gesellschaft, eine konkrete Frage, 90 Minuten und die schriftliche Auswertung innerhalb von 48 Stunden nach dem Termin. Die Frist beginnt, wenn die vereinbarten und vorhandenen Unterlagen übermittelt wurden.