häufige fragen · ehrlich beantwortet

Zwölf Fragen. Zwölf Antworten.

i. zusammenarbeit

Wie das tatsächlich aussieht.

01

Wie läuft der Liquiditäts-Wächter ab?

Deine Zahlen, jeden Monat. Eine Seite. 30 Minuten Telefon.

Du schickst einmal im Monat deine Zahlen, ich rechne. Du bekommst eine Seite: wo dein Konto in den nächsten 13 Wochen eng wird, was sich zum Vormonat verschoben hat, drei Maßnahmen. Dazu 30 Minuten am Telefon. Nach zwei Monaten wissen wir beide: passt das menschlich, passt das fachlich, was wäre der nächste Schritt.

Kein Folientermin, kein Vertrieb, kein „Lass mich dir mein Konzept schicken". Nach zwei Monaten hast du zwei Monatsberichte und die nächsten Maßnahmen. Ob du danach weiterarbeitest, entscheidest du separat.

02

Wie läuft der Quick Check ab?

BWA + Kontoauszug vorab. 90 Minuten. 397 € einmalig.

Die Schnell-Diagnose für Eilige: Du schickst BWA, Kontostand und offene Rechnungen vorab, ich bereite mich vor. In den 90 Minuten klären wir eine konkrete Entscheidungsfrage. Danach bekommst du die BWA-Konto-Brücke mit belegten Prioritäten und klar markierten Datenlücken.

Nach der Auswertung entscheidest du, ob und wie du weiterarbeitest. Zum Dranbleiben gibt es den Liquiditäts-Wächter, zwei Monate auf deinen echten Zahlen.

03

Wie schnell können wir loslegen?

Sparring meist 2–3 Wochen. Notfallsicherung 5 Werktage.

Ein Sparring-Mandat startet typischerweise innerhalb von 2–3 Wochen. Wir brauchen einen Mandatsvertrag, ein NDA, einen ersten Daten­zugang und einen Termin für die erste Session.

Eine Notfallsicherung kann in fünf Werktagen anlaufen, wenn die Lage es erfordert. Bei Interim-CFO-Mandaten richtet sich der Start nach Übergabe und Onboarding, meist 4–6 Wochen.

04

Vor Ort oder remote?

Beides. Aber nicht ausschließlich remote.

Sparring-Sessions laufen abwechselnd: einmal im Quartal vor Ort, dazwischen remote. Die Erfahrung sagt: ohne mindestens einen Termin pro Quartal in deinem Haus fehlt die Bindung an Realität. Zahlen sind eine Sache, das Gefühl im Vertriebsbüro eine andere.

Notfallsicherung ist überwiegend vor Ort. Interim-CFO immer überwiegend vor Ort. Ich arbeite bundesweit, Schwerpunkt Süddeutschland und Metropolregion Nürnberg.

05

Mit wem rede ich tatsächlich: Du oder ein Junior?

Mit mir. Persönlich. Immer.

Ich habe kein Team, das ich verkaufe und dann delegiere. Was du buchst, machst du mit mir. Wenn ich Spezialist:innen dazuhole (Steuer, Recht, M&A), sage ich es dir vorher, und du entscheidest, ob und mit wem.

Vor jeder Zusage prüfe ich die tatsächliche Kapazität. Wenn feste Slots und Zeit für die kurzen Fragen dazwischen fehlen, sage ich es.

ii. geld & vertrag

Was es kostet. Und woran ich gebunden bin.

06

Was kostet das?

Quick Check 397 € einmalig. Alles Weitere wird getrennt und schriftlich vereinbart.

Der Quick Check ist der Einstieg: 90 Minuten, 397 € einmalig. Er steht für sich, ohne Folgepflicht. Was danach sinnvoll ist, hängt von deinen Zahlen ab: eine monatliche 1-Seiten-Diagnose, laufendes Sparring oder ein abgegrenztes Festpreis-Projekt für Cashflow-Krise, Bankgespräch oder Restrukturierung. Umfang und Preis dafür stehen vor jeder Zusage schriftlich fest.

Alle Preise zzgl. 19 % USt. Reise innerhalb Metropolregion Nürnberg frei, sonst Bahn 1. Klasse oder Mittelklasse-Auto plus angemessenes Hotel mit Beleg. Umfang, Start und Vertragsbedingungen stehen vor der Zusage schriftlich fest.

07

Wie lange muss ich mich binden?

Sparring sechs Monate Mindestlaufzeit. Sprint Festpreis pro Projekt. Wächter auf zwei Monate begrenzt.

Sparring wird mit sechs Monaten Mindestlaufzeit vereinbart. Erfahrungsgemäß braucht es etwa drei Monate, bis sich die ersten harten Effekte zeigen. Die konkreten Start- und Vertragsbedingungen stehen vor der Zusage schriftlich fest.

Sprint läuft auf Festpreis pro Projekt (6–12 Wochen). Der Liquiditäts-Wächter ist auf zwei Monate begrenzt, ohne Folgepflicht. Du gehst raus mit zwei Monatsberichten und den Maßnahmen. Der Quick Check ist eine einmalige 90-Minuten-Sitzung, ebenfalls ohne Folgepflicht.

08

Erfolgshonorar, Provisionen?

Nein. Nirgends. Niemals.

Ich nehme keine Provisionen. Nicht von Banken, nicht von M&A-Häusern, nicht von Software-Anbietern, nicht von Versicherungen, nicht von Wirtschafts­prüfern. Du zahlst mein Honorar; sonst zahlt mich niemand.

Erfolgshonorare ebenfalls nicht. Der Grund ist einfach: ich will dir nicht zu einem Verkauf raten, weil ich am Verkauf verdiene. Und ich will dir ein „Nein" sagen können, ohne dass mein eigenes Honorar daran hängt.

09

Was passiert mit meinen Daten?

Bleiben in Deutschland. Verschlüsselt. Nach Mandatsende gelöscht (gesetzliche Pflicht: 10 Jahre).

Hosting bei Hetzner in Falkenstein, E-Mail über mailbox.org. Beides deutsche Provider mit AVV nach Art. 28 DSGVO. Kunden-Daten verschlüsselt, Zugriff nur durch mich.

Nach Mandatsende werden deine Daten 10 Jahre aufbewahrt (handels- und steuerrechtliche Pflicht), danach gelöscht. Mehr dazu im Datenschutz, der bewusst lesbar geschrieben ist.

iii. abgrenzung

Wo ich aufhöre. Und wer dann übernimmt.

10

Ersetzt du meinen Steuerberater?

Nein. Im Gegenteil, wir arbeiten oft eng zusammen.

Ein guter CFO ersetzt keinen Steuerberater. Dein StB macht Buchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärung, Steuerstrategie: alles, was im StBerG geregelt ist. Das ist sein Beruf, das ist gut so.

Mein Job: Ich übersetze die Zahlen deines StB in Entscheidungen. Wir reden regelmäßig miteinander, wenn das hilft. Wenn du keinen StB hast: erst suchen, dann mit mir reden.

11

Wann brauche ich stattdessen einen Sanierer?

Wenn ein StaRUG- oder Insolvenzverfahren ansteht.

Wenn du kurz vor einem gerichtlichen Restrukturierungs- oder Insolvenz­verfahren stehst, brauchst du eine:n Sanierer:in mit der entsprechenden Bestellung. Das ist eine andere Berufsgruppe mit anderer Haftung.

Davor kann ich dir den Rücken stärken (Liquidität sortieren, Bank stabilisieren, Plausibilität prüfen) und während des Verfahrens als CFO an deiner Seite sein. Das Verfahren selbst leitet jemand anderes. Und ich vermittle dir meist die richtigen Adressen.

iv. die person

Was du über mich wissen solltest.

12

Warum machst du das eigentlich?

Weil ich glaube, dass Mittelstand schlechter beraten wird, als er es verdient.

In 20 Jahren als Sparringspartner und CFO an der Seite von Inhaber-Geschäftsführern habe ich eines immer wieder gesehen: wie viele inhabergeführte Firmen mit guten Produkten, guten Teams und guten Zahlen schlechte Antworten auf einfache Fragen bekommen.

Mein Ziel: dass Geschäftsführer:innen vor Banken, Investoren und Familienrat ohne Bauchgefühl und ohne BWA-Tapete entscheiden können. Wenn das gelingt, ist das genug.

13

Was, wenn wir uns persönlich nicht verstehen?

Dann sagt einer von uns es. Und damit ist's gut.

Sparring funktioniert nur, wenn die Chemie stimmt. Du musst mir Dinge sagen, die du sonst niemandem sagst. Wenn du nach den zwei Wächter-Monaten das Gefühl hast, dass das nicht passt: sag's. Ich bin nicht beleidigt.

Falls's umgekehrt nicht passt, sage ich es dir ebenso. Lieber ein „Nein" am Anfang als drei Monate Halbgas. Etwa bei jedem fünften Einstieg entscheiden wir gemeinsam, dass es nicht der richtige Match ist.

noch was offen?

Schreib mir kurz.

Was hier nicht beantwortet ist, beantworte ich persönlich. Eine E-Mail genügt. Antwort innerhalb von 72 Stunden, meist schneller.